Rockgiganten, Hollywood-Stars – aber auch die Helden des Alltags: Alle standen sie vor der Linse des Schweizer Star-Fotografen Marco Grob. Im Backline Blog blickt er zurück auf seine beeindruckende Reise: vom prägenden Start bei der Baloise Session bis hin zu den Momenten, in denen er als einer der gefragtesten Fotografen die Weltgeschichte dokumentiert.
Im Gespräch wird klar, warum Grob mit Weltstars genauso souverän arbeitet wie mit Musiklegenden: Er will nicht einfach fotografieren, sondern Charakter sichtbar machen. Die ersten Kalender-Shootings für die damalige AVO Session, das schnelle Arbeiten auf Film und die besondere Nähe hinter den Kulissen haben seinen Stil entscheidend geprägt.
Besonders spannend sind seine Erinnerungen an legendäre Begegnungen: Joe Cocker, der für ihn zum bleibenden Andenken wurde, Jimmy Page, der vor seiner Kamera plötzlich Luftgitarre spielte, jene Bilder, die ihm Türen zur internationalen Medienwelt öffneten – und jener Moment, als 20 verpasste Anrufe ihn aus dem Abendessen in Basel direkt wieder in die USA und zu seinem ersten Shooting mit Hillary Clinton führten. Gleichzeitig spricht Grob offen über Verantwortung, Respekt auf Augenhöhe und warum ihn mit Baloise Session bleibende Freundschaften verbinden und sie für ihn bis heute ein «glanzvoller» Ort bleibt.