Man kennt sie vom Fernsehen, vom Eurovision Song Contest, von der Konzertbühne. Doch plötzlich steht Zoë Më im Klassenzimmer des Gymnasiums Liestal und zeigt, wie Songs entstehen. Oder sie gibt im Jugendtreff ein Pop-Up-Konzert. Das sind die kleinen Wunder, welche die Baloise Session jedes Jahr möglich macht. Sie verwandelt dabei nicht nur Schulzimmer in Basel und Liestal in kreative Musikwerkstätten, sondern auch skeptische Jugendliche in begeisterte Songwriter.
«Das Wichtigste ist, dass man sich einfach mal traut und anfängt», erklärt die Schweizer Künstlerin in ihrer Rolle als Workshop-Leiterin den Schülerinnen und Schülern. Eine Ermutigung, die viele inspiriert. Denn was anfangs nach unerreichbarer Kunst klingt, entpuppt sich als etwas, das jeder kann. Vom freien Drauflosschreiben bis zur spontanen Improvisation Session – der Workshop zeigt, dass Songwriting keine Hexerei ist, sondern vor allem eines braucht: den Mut zum ersten Schritt.
Besonders bewegend wird es, als eine Schülerin ihren selbst geschriebenen Text vorträgt und Zoë Më diesen direkt in einen Song verwandelt: «Einsamkeit ist anders, als in einem Rosengarten zum verweilen», heisst es da – und plötzlich wird aus Worten Musik. Für Musiklehrer Lucian ist klar: «Wenn jemand kommt, den man im Fernsehen gesehen hat, dann hat das eine prägende Wirkung.»
Der Höhepunkt folgt am Nachmittag: ein spontanes Pop-up-Konzert von Zoë Më im Jugendzentrum Liestal, bei dem die Künstlerin ihrer begeisterten Crowd ganz nah ist. Von «Durch die Nacht» bis «Voyage»: Wenn Dutzende Menschen unisono mitsingen, wird spürbar, was Musik wirklich bedeutet: Verbindung.
Die ganze Geschichte im Video: So begeistert die Baloise Session mit Unterstützung der Swisslos-Fonds Basel-Stadt und Basel-Landschaft junge Menschen für Musik!